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Online-Casinos: Warum richten sich DrückGlück, Wunderino & Co. nur an Spieler in Schleswig-Holstein?

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  • Online-Casino: Gewinne müssen nicht versteuert werden
  • Sponsoring und Partnerschaften im Sport
  • Fazit: Spiele nie in illegalen Online Casinos
  • Ist Werbung für Spielhallen eigentlich erlaubt?
  • Die besten deutschen Casinos für Spieleauswahl

Diese sollte als Grundlage für die Bewertung jedes Marketingkonzepts dienen. Vor diesem Hintergrund hat die Regulierungsbehörde aus Darmstadt die Prüfung der eingereichten Konzepte zurückgestellt.

Online-Casino: Gewinne müssen nicht versteuert werden

Wird dieser von einem Spieler oder einer Spielerin gedrückt, ist das Konto für 24 Stunden gesperrt. Außerdem müssen die Spielenden regelmäßig über den Stand ihrer Gewinne und Verluste informiert werden. Weitere Einschränkungen: Tischspiele wie Baccara, Roulette oder Blackjack sind in Online-Casinos ebenso verboten wie Werbung dafür im Radio oder Fernsehen zwischen 6 Uhr morgens und 21 Uhr am Abend. Der Glücksspielstaatsvertrag wird zwar, wie oben erwähnt, gerne Online-Casino-Gesetz genannt, weil er hauptsächlich zur Regulierung von Online-Casinos entstanden ist. Allerdings enthält er auch Vorschriften für andere Arten von Glücksspiel.

Was ist problematisches Spielverhalten?

Einige Beispiele: Spielbanken cas bestes online casino weltweit und Spielhallen, Wetten auf Sportereignisse und andere Wettbewerbe sowie Online-Poker und Lotterien. Wichtige Info für Spielerinnen und Spieler: Gewinne, die Sie in einem Online-Casino erzielen, müssen nicht versteuert werden. Das gilt auch für Sportwetten und Lottogewinne. Lediglich bei der Abgabe von Wetten fällt teilweise eine Wettsteuer an. Die muss zwar von den Wettanbietern bezahlt werden, wird von diesen in vielen Fällen aber schon bei Abgabe der Wette den Spielern und Spielerinnen abgezogen. Das macht erst einmal Sinn, denn ohne einheitliche Regulierung können auch keine einheitlichen Lizenzen ausgegeben werden, cas casino gewinn osterreich die eine regulierten Markt gewährleisten. Bisher gilt deshalb aber für Glücksspielbetreiber nur, dass sie sich nach bestem Wissen und Gewissen an hiesige Gesetze zu halten haben – eine Überprüfung wird dann später stattfinden.

Sponsoring und Partnerschaften im Sport

Das stimmt, und zwar mit steigender Tendenz. Die Anbietenden hatten dafür eine Art Grauzone ausgenutzt. Denn laut EU-Rechtsprechung war und ist das Online-Glücksspiel legal. Man musste als Betreiber/in also lediglich eine EU-Lizenz besitzen. Zahlreiche Online-Casinos verlegten deshalb ihren Sitz beispielsweise nach Malta oder Gibraltar.

Was sollte sich ändern?

Dort beantragten sie eine entsprechende EU-Lizenz – und mit dieser konnten sie das deutsche Recht umgehen und in ihren Online-Casinos auch Spielerinnen und Spieler aus Deutschland willkommen heißen. Dann gab es noch den Sonderfall Schleswig-Holstein: In dem nördlichsten Bundesland konnten Online-Casinos auch vor 2021 eine offizielle deutsche Glücksspiellizenz beantragen. Das Spielen in einem Online-Casino beziehungsweise Glücksspiel an sich kann süchtig machen. Der Gesetzgeber erhofft sich durch den Glückspielstaatsvertrag einen besseren Schutz der Spielenden. Deshalb wurden in dem Vertrag beispielsweise folgende Ziele formuliert: Das Entstehen von Glücksspielsucht und Wettsucht soll verhindert und die Voraussetzungen für eine wirksame Suchtbekämpfung sollen geschaffen werden. Ab dem 1. Januar 2023 wird außerdem die Glücksspielaufsichtsbehörde in Halle an den Start, alle Zuständigkeiten werden dann der neuen Regulierungsbehörde übertragen. In allen Bereichen geht es schleppend voran: Weder, was Casino-Spiele noch Sportwetten oder wie Werbung für Glücksspiele angeht, gibt es einheitliche Richtlinien. Ein Rahmendokument hat die zuständige Behörde also noch immer nicht auf den Weg bringen können. Erste Informationen aus Sachsen-Anhalt erhielten Betreiber aber zumindest kürzlich.

  • Jede Werbung muss den Hinweis "Glücksspiel kann süchtig machen" in angemessener Größe und Lesbarkeit tragen.
  • Die Telefonnummer der Suchthilfe (0800 1372700) muss direkt angegeben sein.
  • Es muss ein Link zur Online-Beratungsplattform der BZgA ("check-dein-spiel.de") gesetzt werden.
  • Die Schutzmaßnahmen wie Einzahlungslimits und Selbstausschluss (OASIS) müssen in der Werbung erwähnt oder einfach erreichbar sein.

Genannt wurden einige Punkte, die künftig in Bezug auf die Werbung für Glücksspiele gelten sollen. Dazu gehört, dass nicht zeitgesteuerte Außenwerbung, als zum Beispiel große Bannerwerbung, verboten sein wird.

Medienart Erlaubte Sendezeit Max. Werbevolumen pro Stunde Besondere Auflagen
Fernsehen (Privatsender) 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr Max. 9 Minuten (inkl. Teleshopping) Keine Werbung in/um Sportsendungen mit Live-Wetten
Radio (privat) 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr Max. 10% der Sendezeit pro Stunde Keine akustischen Gewinnsimulationen (Geldgeräusche)
Streaming-Dienste (AVMD) Keine generelle Sperrzeit Nach allgemeinem Werberecht Strikte Altersverifikation vor Abspiel notwendig
Zulässige Werbemittel und Formate
Werbeformat Beispiel Stärken Besondere Compliance-Anforderungen
Display-Banner Statische/animierte Banner auf Websites Gezieltes Targeting, gute Messbarkeit Sperrvermerk muss auch bei kleinen Formaten lesbar sein
Pre-Roll Video 15-30 Sekunden Spot vor Online-Video Hohe Aufmerksamkeit, emotionale Ansprache Altersgate vor dem Video (z.B. "Sind Sie über 18?")
Native Advertising Redaktionell gestalteter Beitrag auf News-Portal Hohe Glaubwürdigkeit, organische Einbindung Muss klar als "Anzeige" oder "Werbung" gekennzeichnet sein
E-Mail-Marketing Newsletter mit Bonusangeboten Direkter Kundenkontakt, personalisierbar Double-Opt-In erforderlich, jederzeitige Abmeldemöglichkeit

Werbung im Fernsehen, die zeitlich begrenzt werden kann, darf nur noch zwischen 21:00 Uhr und 06:00 Uhr ausgestrahlt werden. Im Internet und Rundfunk darf tagsüber ebenfalls keine Werbung gemacht werden.

  • Werbung ist rund um die Uhr verboten, mit Ausnahme von Werbung in Stadien oder auf Trikots bei Sportveranstaltungen.
  • Ein totales Verbot der Werbung zwischen 6 und 21 Uhr für Rundfunk und Telemedien.
  • Ausnahmen gelten für reine Informationsangebote der staatlichen Anbieter (wie Lotto) oder für Werbung in Fachzeitschriften.
  • Das Verbot umfasst auch Audio-Podcasts und Videostreaming während dieser Sperrzeit.

Das gilt für Online-Casino-Spiele wie auch Pokerspiele.

Fazit: Spiele nie in illegalen Online Casinos

Eine begrenzte und geeignete Alternative zum nicht erlaubten Glücksspiel soll geschaffen und damit der natürliche Spieltrieb der Bevölkerung in geordnete und überwachte Bahnen gelenkt sowie der Entwicklung und Ausbreitung von unerlaubten Glücksspielen in Schwarzmärkten entgegengewirkt werden. Der Jugendschutz und der Spielerschutz sollen gewährleistet sein. Der Vertrag soll sicherstellen, dass Glücksspiele ordnungsgemäß durchgeführt, die Spielenden vor betrügerischen Machenschaften geschützt cas online casino bonus ohne einzahlung oktober 2026 werden und die mit Glücksspielen verbundene Folge- und Begleitkriminalität abgewehrt wird. Um diese Ziele zu erreichen, sind "differenzierte Maßnahmen für die einzelnen Glücksspielformen vorgesehen, um deren spezifischen Sucht-, Betrugs-, Manipulations- und Kriminalitätsgefährdungspotentialen Rechnung zu tragen", wie es im Gesetz heißt. Mit dem Glückspielstaatsvertrag 2021 wurde ein Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat beschlossen – dieses gilt anbieterübergreifend.

Warum steht Glücksspielwerbung in der Kritik?

Spieler/innen können also entweder bis zu 1.000 Euro pro Monat in einem Online-Casino einsetzen oder die 1.000 Euro auf verschiedene Online-Casinos verteilen. Die Summe aller Einsätze innerhalb eines Monats darf die 1.000-Euro-Grenze aber nicht überschreiten. Und es dürfen keine Einsätze gleichzeitig bei mehreren Online-Casinos getätigt werden. Unter anderem deshalb gibt es die bundesweite Spielersperrdatei OASIS. Die Anbietenden müssen einen sogenannten Panik-Button einrichten. Klar ist auch, dass aktive Sportler nicht mehr für Sportwetten werben dürfen – das wurde bereits im Jahr 2021 verkündet. Einige Werbegesichter dürften sich darüber geärgert haben, denn so einige berühmte Sportler haben in den letzten Jahren mit großen Werbedeals viel Geld verdient. Weiter geht es dann mit dem Einsatz von Influencern: Auch diese dürfen künftig keine Werbung mehr für die Glücksspiele machen. Hier gab es in der Vergangenheit ebenfalls immer mal wieder Skandale rund um Twitch-Streamer, die ein spielsuchtförderndes Verhalten an den Tag legten.

  • Die gesetzlichen Vorgaben führen zu sehr ähnlichen, textlastigen Fußzeilen in allen Werbemitteln.
  • Visuell dominieren oft glänzende Symbole wie Chips, Würfel, Spielkarten oder stilisierten Goldmünzen.
  • Die Werbespots und Banner sind häufig auf Spannung und Unterhaltung, weniger auf reine Gewinnversprechen ausgelegt.
  • Die Markenfarbe Rot ist aufgrund ihrer Aufmerksamkeitswirkung weit verbreitet.

Auch was Affiliates angeht, scheint die Regulierungsbehörde eine klare Haltung zu haben: Vergütungen dürfen nicht umsatz-, einzahlungs- oder einsatzabhängig ausgezahlt werden. Zudem dürfen die Seiten nur für legale Webseiten Werbung machen. Wer aber künftig für unregulierte Anbieter wirbt, die Spiele oder Aktionen haben, die von der deutschen Behörde nicht abgesegnet sind, riskiert eine Strafe. All die neuen Regeln werden weitreichende Folgen für Affiliates, Influencer, Sponsoren und natürlich die Glücksspielbetreiber selbst haben.

Ist Werbung für Spielhallen eigentlich erlaubt?

Deutsches Glücksspielrecht auch bei ausgewanderten Streamern anwendbar Das Gericht befasste sich zuerst mit der Frage, warum ein Verbot nach deutschem Glücksspielrecht für einen Streamer in Portugal gelten kann. Das Verbot verstoße insoweit auch nicht gegen EU-Recht.(…) Text-Hinweis ist nur „Alibi“ Das Gericht ließ auch nicht gelten, dass der Streamer seit dem Verbot den folgenden Text-Hinweis in seine Streams eingebaut hatte: „Dieser Stream dient nur der Unterhaltung. Er stellt keine Aufforderung dar, an Glücksspielen teilzunehmen. Das gelinge vor allem nicht, da der Streamer seine Gewinne reißerisch darstelle und zudem auch Einblicke in sein teures Privatleben mit Sportwagen und Reisen geben würde.(…) • Im Juli 2021 ist in Deutschland ein neuer Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) in Kraft getreten. Die offizielle Bezeichnung lautet „Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland“.

Das haben wir bisher unsere Kunden erreicht:

Das Werk beinhaltet vor allem neue Regelungen für Online-Casinos und wird deshalb auch gerne Online-Casino-Gesetz genannt. Gute Nachricht für Betreibende und Spielende: Online-Casinos sind mit dem GlüStV erstmals bundesweit legalisiert worden. Denn davor war das Glückspiel in Online-Casinos in allen Bundesländern außer Schleswig-Holstein im Grunde illegal. Heute können sämtliche Anbieter/innen von Online-Casino-Spielen (und auch von Sportwetten) eine deutsche Lizenz beantragen. Nun werden Sie vielleicht sagen: Aber es gab doch schon die ganze Zeit zahlreiche Online-Casinos, in denen man als Spieler/in in Deutschland aktiv sein konnte! Wer auf seiner Webseite Werbung für Glücksspiele macht, muss diese zudem auch als solche kennzeichnen. Auch das ist bisher nur unzureichend passiert, Schleichwerbung gehört zur gängigen Praxis in dieser Branche.

Die besten deutschen Casinos für Spieleauswahl

Generieren Sie allerdings regelmäßig hohe Gewinne, könnte das Finanzamt auf die Idee kommen, Sie als Berufsspieler/in einzustufen. In diesem Fall müssten Sie für Ihre Gewinne Einkommensteuer bezahlen. Ein weiterer Sonderfall sind Gewinne bei Pokerturnieren, mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel Poker: Gewinne sind steuerpflichtig. Wenn Sie sich den Glücksspielstaatsvertrag 2021 in Gänze anschauen möchten, werden Sie auf den Webseiten mehrerer Landesregierungen fündig. Zum Beispiel bei der Berliner Landesregierung: Glückspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV) Seit der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft getreten ist, haben sich die Regelungen für Glücksspiele in Deutschland massiv geändert.

Was tut die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) für dich?

So richtig durchdacht wirkt vieles aber weiterhin nicht – auch, was die Glücksspielwerbung angeht, bleiben einige Fragen offen. Wir haben uns angesehen, was die neue Gesetzgebung vorsieht. Wer eine Lizenz für Sportwetten oder Poker- und Spielautomaten-Angebote erwerben möchte, muss im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens ein eigenes Marketingkonzept vorlegen. Das Regierungspräsidium Darmstadt, das vor einigen Monaten auch Informationen zur Spielersperrdatei OASIS veröffentlicht hat, ist für die Prüfung der Glücksspielkonzepte verantwortlich. So jedenfalls sieht es in der Theorie aus, denn die Realität spiegelt momentan ein anderes Bild wider: Zwischenzeitlich war auf Ebene der Regulierungsbehörden die Entscheidung gefallen, eine interne Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, die ein Rahmenpapier für die Beurteilungskriterien erarbeiten sollte. Anhand der neuen Regeln für Glücksspielwerbung zeigt sich, dass die Behörde langsam aber sicher aktiv wird. Zumindest gibt es schon einmal ein paar geplante Vorgaben, an die sich Glücksspielanbieter nach Möglichkeit jetzt schon halten sollen. Pflichtinfos zum Verbot der Teilnahme von Minderjährigen werden ebenso mit einbezogen wie Einsatz- und Einzahlungslimits auf Glücksspielseiten.

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